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Fünf Fragen an... Oliver Kasties (DEHOGA) über Kassel als agilen und gefragten MICE-Standort

In unserer neuen Blogreihe „Fünf Fragen an …“ stellen wir Ihnen MICE-Profis aus der Region Kassel vor. Den Anfang macht Oliver Kasties, Geschäftsführer des DEHOGA Hessen e. V., Geschäftsstelle Nord- und Osthessen: Ein Branchenverband, der die Interessen von 1.000 Gastronomen und Hoteliers in Nord- und Osthessen effektiv vertritt.

Als frischgebackenes Fördermitglied im Kassel Convention Network – dem zentralen Netzwerk für die lokale Veranstaltungsbranche – passt der DEHOGA perfekt in die Reihe unserer Fördermitglieder. Ob Premium-, Förder- oder Basismitglied: Gemeinsam bringen wir Kassel als hoch attraktiven MICE-Standort ganz nach vorne – mit Marketing- und Vertriebsmaßnahmen, gemeinsamen Events wie dem Branchentreff Kassel Event Expo (KE2) und natürlich unseren beliebten Netzwerktreffen.

Im Anschluss an unser letztes Netzwerktreffen hat Anke Müller, unsere Ansprechpartnerin für das Kassel Convention Network, Oliver Kasties gleich mal interviewt. Here we go!

1.       Oliver, mit unserer ersten Frage würden wir dich gerne vorstellen. Was muss man über den Mensch Oliver Kasties wissen?

„Ich bin gebürtiger Kasselaner und begeisterter Nordhesse. Nach Jahren des Pendelns bin ich endlich wieder in der ,alten‘ Heimat angekommen und auch ,im Läwe nidd‘ wieder wegzukriegen. In beruflichen Situationen ist mir ein faires, offenes und professionelles Verhalten sehr wichtig. Zuverlässigkeit und Vertrauen sind dabei selbstverständlich. Ich bin emotional, kann lachen und weinen und versuche, mich nicht mit Kleinigkeiten aufzuhalten, sondern die positiven Dinge im Leben zu sehen und dabei den Humor nicht zu verlieren. Ich habe einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und gehe verantwortungsbewusst mit der Umwelt um. Qualität in jeder Form sowie Prozesssicherheiten können mich begeistern. Ich bin aufgeschlossen Neuem gegenüber, mit Rücksicht auf Werte und Tradition.“

2.       Wir freuen uns sehr, den DEHOGA im Kassel Convention Network willkommen zu heißen! Könntest du uns erzählen, wieso ihr Fördermitglied geworden seid?

„Als ehemaliger Gastgeber in Kassel Anfang der 90er-Jahre ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, mich in einer solchen Fördermitgliedschaft zur Vermarktung des Standortes einzubringen. Als jetziger Geschäftsführer des DEHOGA Nord- und Osthessen kann und muss ich Neutralität und Gleichberechtigung zwischen den touristischen Leistungsträgern wahren und kann mich aus dieser Perspektive voll und ganz auf das Destinationsmanagement im Rahmen der Fördermitgliedschaft konzentrieren. Zudem bietet das Netzwerk dem DEHOGA die Möglichkeit, das Ansehen eines renommierten Wirtschaftsverbandes durch das Netzwerken und die brancheninterne Kommunikation mit unterschiedlichen Partnern zu modernisieren und Beziehungen zu vertiefen.“

3.       Kommen wir zum MICE-Standort Kassel: Wie gut ist Kassel aufgestellt?

„Kassel ist aufgrund seiner zentralen Lage, der hervorragenden Erreichbarkeit, der überschaubaren Größe und der Vielzahl an Rahmenprogrammoptionen mit zahlreichen kulturellen Highlights als MICE-Destination nicht mehr wegzudenken. Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass internationale Städte besonders im Kongressbereich enorme Einbußen zu verzeichnen hatten und sich besonders schwer wieder erholen. Hier liegt gerade eine Chance für Kassel, eine multifunktionale Großstadt mit regionaler und teilweise auch nationaler und internationaler Bedeutung sowie einer wichtigen kulturellen und wirtschaftlichen Ausstrahlung auf die umgebende Region.“

4.       Gibt es Themen, bei denen sich die Arbeit des Kassel Convention Bureau und des DEHOGA überschneiden?

„Sowohl für den DEHOGA als auch für das Kassel Convention Bureau ist die Vermarktung des vorhandenen Angebotes in Form von Hotels, Gastronomie und Veranstaltungsflächen ein Motivationstreiber. Vor allem in einer immer noch anhaltenden pandemischen Lage mit unzähligen Stornierungen darf man die Zeit nach Corona nicht aus dem Auge verlieren und muss sich bereits jetzt auf die zukünftige Nachfrage und einen erneuten Re-Start vorbereiten. Für die Überarbeitung des bestehenden Angebotes ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Anfrage- und Buchungsverhalten zu analysieren, Attraktivität der Leistungsanbieter zu steigern, Rückschlüsse aus der Krise zu ziehen und sich fit für die Zeit nach der Pandemie zu machen. Der Standort steht immer im Vordergrund: Wenn ein neuer Kongress nach Kassel kommt, gewinnen Hotels und Kongresshäuser gleichermaßen. Es geht immer darum, dass die vorhandenen Angebote die aktuellen Anforderungen an Aufenthaltsqualität und Serviceangebot erfüllen können.“

5.       Unsere letzte Frage: Welche spannenden gemeinsamen Projekte könntest du dir vorstellen?

„Gemeinsame Projekte könnten zum Beispiel im Bereich der Digitalisierung und Nachhaltigkeit liegen. Grundsätzlich sind alle Aktivitäten und Bestrebungen zu begrüßen, die die Hotels beim Vertrieb unterstützen und weniger Kosten bedeuten. Schon heute wird ein Drittel aller Hotelzimmer online gebucht. Außerdem kommen unter Umständen mehr Gäste in ein Restaurant oder eine Veranstaltungslocation, wenn die Onlinebewertung positiv ist.

Beim Thema Nachhaltigkeit könnte ich mir ein gemeinsames Engagement vorstellen, denn dies ist längst mehr als ein positiver Imagefaktor. Nicht selten ist der transparente Nachweis des eigenen Umweltengagements inzwischen ein obligatorischer Bestandteil des (Tagungs-)Angebots und durchaus ein Kriterium für die Auswahl eines Hotels oder eines gastronomischen Betriebes.“

Danke an Oliver Kasties für die persönlichen Einblicke und einen guten Start im Kassel Convention Network!

 

Wenn Sie mehr über unser Netzwerk und die flexiblen Beteiligungsmöglichkeiten erfahren möchten, finden Sie hier weitere Infos. Oder noch einfacher: Greifen Sie zum Telefon – Anke Müller berät Sie sehr gerne persönlich.

Anke Müller
Kassel Convention Network

T +49 561 7077-161
M +49 171 8457198
anke.mueller@kassel-marketing.de